Definition von integrierten Zuständen

Letzte Aktualisierung des Artikels Oct 05, 2016

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Über Zustände können Sie Objekte basierend auf der Interaktion des Lernenden verändern. Sie können beispielsweise eine Schaltfläche vergrößern, sobald ein Lernender mit der Maus auf diese zeigt. Oder Sie fügen der Schaltfläche beim Klick einen Leuchteffekt hinzu. Mit Zuständen ist es sogar möglich, den Gesichtsausdruck und die Körperhaltung von Figuren zu ändern.

Articulate Storyline bietet bereits verschiedene integrierte Zustände für Objekte (Bilder, Formen und Schaltflächen), Drag-and-Drop-Interaktionen und illustrierte Figuren. In diesem Artikel werden die integrierten Zustände beschrieben.

Objektzustände

In Storyline gibt es verschiedene integrierte Zustände, die Sie auf Objekte anwenden können:

  • Normal: Der neutrale Zustand eines Objektes. Dieser Zustand ist der standardmäßige Anfangszustand (zum Beispiel das standardmäßige Aussehen bei der ersten Anzeige in der veröffentlichten Ausgabe) eines Objektes. Der Anfangszustand kann jedoch auch geändert werden.
  • Mit der Maus verweilen: Dieser Zustand tritt ein, wenn der Lernende die Maus über das Objekt bewegt. Ist dieser Zustand für ein Objekt definiert, wird er angezeigt, sobald ein Lernender die Maus über das Objekt bewegt. Sie benötigen daher keinen Trigger, um den Zustand auszulösen.
  • Nach unten: Dieser Zustand tritt ein, wenn der Lernende das Objekt anklickt. Ist dieser Zustand für ein Objekt definiert, wird er angezeigt, sobald ein Lernender das Objekt anklickt. Sie müssen keinen Trigger erstellen, um den Zustand auszulösen.
  • Ausgewählt: Dieser Zustand tritt ein, wenn der Lernende das Objekt auswählt. Er wird grundsätzlich dazu verwendet, die Auswahl eines Objektes durch den Lernenden anzuzeigen. Der Zustand "Ausgewählt" wird zum Beispiel von Kontrollkästchen verwendet. Er sorgt dafür, dass diese beim Anklicken angehakt werden.

    Der Zustand "Ausgewählt" wird oftmals bei Schaltflächensets genutzt. Er sorgt dafür, dass immer nur ein Objekt ausgewählt sein kann.

    Ist der Zustand "Ausgewählt" für ein Objekt definiert, wird er angezeigt, sobald ein Lernender das Objekt anklickt. Sie müssen keinen Trigger erstellen, um den Zustand auszulösen.
  • Besucht: Dieser Zustand tritt ein, nachdem der Lernende das Objekt angeklickt hat. Mit diesem Zustand können Sie dem Lernenden anzeigen, welche Objekte er bereits angeklickt hat (zum Beispiel bei mehreren Schaltflächen).

    Storyline merkt sich den Zustand auch nach dem Wechsel von der betreffenden Folie. Es sei denn, Sie haben in den Folieneigenschaften oder Ebeneneigenschaften die Option "Zum ursprünglichen Zustand zurücksetzen" konfiguriert.

    Ist der Zustand "Besucht" für ein Objekt definiert, wird er angezeigt, nachdem ein Lernender das Objekt angeklickt hat. Sie benötigen daher keinen Trigger, um den Besucht-Zustand auszulösen.
  • Deaktiviert: Mit diesem Zustand können Sie ein Objekt deaktivieren. Ein deaktiviertes Objekt ist zwar für den Lernenden noch sichtbar, es reagiert jedoch nicht auf Aktivitäten wie Ziehen, Klicken oder Mausbewegungen. Solange es sich nicht um den Anfangszustand eines Objektes handelt, benötigen Sie einen Trigger, um den Zustand auszulösen.
  • Ausgeblendet: Durch diesen Zustand wird das Objekt unsichtbar. Solange es sich nicht um den Anfangszustand eines Objektes handelt, benötigen Sie einen Trigger, um das Objekt auszublenden.

Schaltflächen enthalten bereits standardmäßig die meisten dieser Zustände. Ein Beispiel:

Sie können die integrierten Zustände auch zu anderen Objekten hinzufügen (zum Beispiel Bilder, Formen, Beschriftungen, Figuren und Marker). Sie können außerdem jeden integrierten Zustand bearbeiten (mit Ausnahme des Zustandes Ausgeblendet). Weitere Informationen zum Hinzufügen und Bearbeiten von Zuständen finden Sie in diesem Tutorial.

Drag-and-Drop-Zustände

Bei der Arbeit mit Drag-and-Drop-Interaktionen stehen Ihnen drei spezielle integrierte Zustände zur Verfügung:

  • Ziehen über: Dieser Zustand tritt für ein Drag-Element ein, wenn es über ein Drop-Ziel gezogen wird, bzw. für ein Drop-Ziel, wenn ein Objekt darüber gezogen wird. Ist dieser Zustand für ein Objekt definiert, wird er angezeigt, sobald ein Lernender mit dem Drag-and-Drop-Szenario interagiert. Sie benötigen daher keinen Trigger, um den Zustand auszulösen.
  • Ablegen richtig: Dieser Zustand tritt für das Drag-Element ein, wenn es über das richtige Ziel gezogen wird. Aktivieren Sie die Option Drop-Zustand des Elements verzögern, bis die Interaktion abgesendet wurde, um den Zustand erst anzuzeigen, nachdem der Lernende die Interaktion abgesendet hat. Deaktivieren Sie die Option Drop-Zustand des Elements verzögern, bis die Interaktion abgesendet wurde, um den Zustand sofort anzuzeigen (zum Beispiel, bevor der Lernende die Interaktion absendet).
  • Ablegen falsch: Dieser Zustand tritt für das Drag-Element ein, wenn es über ein falsches Ziel gezogen wird. Aktivieren Sie die Option Drop-Zustand des Elements verzögern, bis die Interaktion abgesendet wurde, um den Zustand erst anzuzeigen, nachdem der Lernende die Interaktion abgesendet hat. Deaktivieren Sie die Option Drop-Zustand des Elements verzögern, bis die Interaktion abgesendet wurde, um den Zustand sofort anzuzeigen (zum Beispiel, bevor der Lernende die Interaktion absendet).

Weitere Informationen zum Hinzufügen und Bearbeiten von Zuständen finden Sie in diesem Tutorial.

Gesichtsausdruck von Figuren

Illustrierte Figuren bieten eine Vielzahl von integrierten Zuständen für eine Menge unterschiedliche Gesichtsausdrücke (oder Emotionen). Zu diesen gehören:

  • Alarmiert
  • Wütend
  • Fragend
  • Verwirrt
  • Enttäuscht
  • Fröhlich
  • Neutral
  • Gestresst
  • Überrascht
  • Redend
  • Grübelnd
  • Besorgt

Hier sehen Sie ein Beispiel zu einer illustrierten Figur mit verschiedenen integrierten Zuständen (Gesichtsausdrücken):

Mit dem Trigger Zustand ändern können Sie den Gesichtsausdruck einer Figur bei einem bestimmten Ereignis verändern: